Ali Zarabi nimmt Stellung: Gäubahn - Zürich - Rottweil - Stuttgart. Zügiger Ausbau statt ständiger Verspätung!

Veröffentlicht am 02.03.2026 in Pressemitteilungen

Ali Zarabi nimmt Stellung

Klimafreundliche und barrierefreie Mobilität sind ein zentrales Anliegen des SPD-Landtagskandidaten Ali Zarabi. Der öffentliche Personenverkehr spielt dabei eine Schlüsselrolle. Dies kann er jedoch nur erfüllen, wenn das Angebot attraktiv, zuverlässig und leistungsfähig ist. 

Am Projekt Pfaffensteigtunnel wird deutlich, dass Eisenbahninfrastruktur in Deutschland zügig realisiert werden kann, wenn der politische Wille vorhanden ist. Ali Zarabi fordert den durchgängigen zweigleisigen Ausbau der Gäubahn. Wie vom  SPD Landesparteitag auf Antrag des Rottweiler SPD-Kreisvorsitzenden Mirko Witkowski einstimmig beschlossen wurde.  Eine Inbetriebnahme Mitte der 2040er Jahre ist nicht akzeptabel. Ebenso müssen anfallende Schienenersatzverkehre besser geplant und durchgeführt werden als beim zweigleisigen Ausbau von Horb nach Neckarhausen. Insbesondere sind Ersatzmaßnahmen so kurz wie möglich zu halten, da sie eine zusätzliche Belastung und deutlichen Komfortverlust für die Fahrgäste bedeuten. 

 

Neben einem schnellen Ausbau muss eine umsteigefrei Verbindung von Stuttgart bis Zürich in beide Richtungen sichergestellt werden. 

 

„Es ist eine Schande, dass aufgrund chronischer Verspätungen inzwischen jede zweite Verbindung nach Zürich entfällt. Die Menschen in unserer wirtschaftsstarken Region haben eine leistungsfähige Schienenanbindung nach Zürich und Stuttgart verdient“, so Zarabi.

 

Die Fahrplanstabilität auf der Gäubahn ist seit dem Verkauf der Stadler Kiss an die ÖBB auf einem historischen Tief. Die aktuellen IC2 sind nicht spurtstark genug, um kleine Verspätungen auszugleichen. Die Schweizerischen Bundesbahnen haben daraus bereits die Konsequenz gezogen, jeden zweiten InterCity nur noch bis Singen(Htw) verkehren zu lassen, um den Schweizer Taktfahrplan nicht zu stören und Folgeverspätungen zu vermeiden. 

 

Während Zürich so immerhin noch jede zweite Stunde direkt erreichbar bleibt, droht in Stuttgart die Kappung vom Hauptbahnhof bis zur Inbetriebnahme des Pfaffensteigtunnel. Um einen Umstieg in Vaihingen zu vermeiden, muss die Region sich mit Stadt und Bahn zusammensetzen, wie man idealerweise zwei Gleise des aktuellen Kopfbahnhofes in Betrieb lassen kann bis zur Inbetriebnahme des Pfaffensteigtunnel. Sollte diese Option unter keinen Umständen mehr möglich sein, müssen Sofortmaßnahmen getroffen werden, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. 

  1. Sofortige Umsetzung der geplanten Verlängerung der S5 bis Vaihingen bzw. Böblingen. 

  2. Verlängerung der U1 der SSB von Heslach Vogelrain nach Vaihingen.