Besuch bei der Mahle GmbH

Veröffentlicht am 02.03.2026 in Pressemitteilungen

Verbrennerverbot ein heikeles Thema

Rita Schwarzelühr-Sutter und Landtagskandidat Ali Zarabi besuchen die Mahle GmbH in Rottweil

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour besuchte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Rita Schwarzelühr-Sutter, die Mahle GmbH in Rottweil. Eingeladen wurde sie vom Landtagskandidaten Ali Zarabi.

Die Unternehmensleitung und Belegschaft des Autozulieferers empfingen die Gäste mit großem Interesse. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen Herausforderungen der Automobilindustrie, die Mahle als einen der größten Arbeitgeber in der Region mit mehr als 800 Beschäftigten unmittelbar betreffen.

Werksleiter Reiner Müller machte deutlich, wie angespannt die Lage trotz aller Bemühungen sei. Aktuell befindet sich rund die Hälfte der Belegschaft in Kurzarbeit. „Wir brauchen eine enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik, damit wir wirtschaftliche Sicherheit gewinnen und den Standort Rottweil langfristig sichern können“, betonte Müller.

Rita Schwarzelühr-Sutter unterstrich diese Forderung: „Mir ist es ein großes Anliegen, gerade hier im Ländle den direkten Austausch mit unseren Unternehmen zu pflegen. Nur gemeinsam können wir die Transformation der Automobilindustrie erfolgreich gestalten und die Arbeitsplätze vor Ort sichern.“

Ein zentrales Thema des Gesprächs war das geplante Auslaufen des Verbrennersmotors. Der Betriebsratsvorsitzende Klaus Güntert wies darauf hin, dass dieses Vorhaben erhebliche Risiken für viele Arbeitsplätze berge. Zusätzlich erschweren steigende Energiepreise, der Mangel an Fachkräften und die Knappheit wichtiger Rohstoffe die Lage des Unternehmens.

Trotz dieser Herausforderungen setzt Mahle weiterhin auf Ausbildung und Zukunftssicherung. Die Zahl von der Zeit 50 Auszubildenden soll in den kommenden Jahren nicht reduziert werden. Landtagskandidat Ali Zarabi lobte diese Entscheidung ausdrücklich: „Unsere Wirtschaft bleibt nur dann stark, wenn wir auch künftig hochqualifizierte Fachkräfte ausbilden. Es ist wichtig, dass junge Menschen hier in ihrer Heimat einen Beruf erlernen und bei einem starken Arbeitgeber wie Mahle berufliche Perspektiven finden.“

Der Besuch endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis, den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft weiter zu intensivieren und gemeinsam an tragfähigen Lösungen für die Zukunft der Automobilindustrie zu arbeiten.